Architektur

Eine feinsinnige Verbindung


Der Neubau steht von der Haldenstrasse
 leicht zurückversetzt und bildet mit der historischen
 Villa Halde ein städtebauliches
 Ensemble - eine feinsinnige Verbindung
 zwischen Bestand und Neubau. Die beiden
 Gebäude werden durch die sie umgebende
 Parklandschaft architektonisch zusammengefasst.
 Im Westen der Anlage bildet das 
Grand Hotel Europe eine urbane Kulisse. 
Das Bauvolumen gliedert sich in einen fünf- und 
einen sechsgeschossigen Gebäudeteil
 und einen allesumspannenden, vorgelagerten 
Fassadenraster aus Sichtbeton. Die Volumengliederung
 verankert das Gebäude in
 der Umgebung und vermittelt zwischen den 
unterschiedlichen Massstäben der Umgebungsbauten.
 Gleichzeitig ist sie Referenz
 zur bestehenden Villa Halde.


Im ersten und zweiten Untergeschoss des 
Mehrfamilienhauses wird neben den privaten 
Kellern eine Einstellhalle mit 37 Plätzen 
realisiert, welche sowohl von den Bewohnern
des Neubaus, wie auch von Gästen des
 Grand Hotel Europe genutzt wird. Die Einstellhallenplätze 
der Bewohner des Mehrfamilienhauses 
liegen getrennt von denen
 der Gäste im zweiten Untergeschoss. Auch 
die Erschliessung der Einstellhalle erfolgt 
für beide Nutzergruppen unabhängig voneinander.
 Die Tiefgarageneinfahrt wird parallel
 zur Brunnhalde geführt. Zum Schutz der 
Bewohner und des landschaftsarchitektonischen 
Ausdrucks der Parkanlage wird die 
Einfahrt mit einer von Pflanzen berankten
 Pergola überdeckt.


Jeweils zwei Geschosswohnungen pro Etage 
werden über das Treppenhaus und den
 rollstuhlgängigen Aufzug erschlossen. Im
 westlichen Gebäudeteil befinden sich eine
 2½-Zimmer- und vier 3½-Zimmer-Wohnungen.
 Der östliche Gebäudeteil nimmt vier 
4½-Zimmer-Wohnungen und in den beiden
 obersten Geschossen eine 6½-Zimmer Attika-
Maisonette-Wohnung auf. Das Flachdach 
des westlichen Gebäudeteils dient der Attika-
Maisonette-Wohnung partiell als Sonnendeck.
 Alle Wohnungen verfügen über
 grosszügige, nach Süden ausgerichtete, gedeckte 
Balkone.


Das kubistische Fassadenraster verleiht dem
 Baukörper einen filigranen Charakter und 
bietet für den Bewohner gleichzeitig Schutz 
seiner Privatsphäre. Die dahinterliegenden,
 grosszügigen Balkone lassen den Blick tief
 eintauchen in die städtische Parklandschaft. 
Sie erweitern optisch den Innenraum und
 verhelfen den Bewohnern zu einer erhöhten
 Intimität.


Die statisch tragende Fassade und die Innenwände
 spannen einen grosszügigen,
 stützenfreien Raum auf, in dem eine umlaufende 
Fensterfront die Grenze zwischen Innen 
und Aussen verwischt.